„Making Minorities Visible: Language as a Medium of Inclusion and Exclusion“

- finanziert durch die Alexander von Humboldt-Stiftung
- Organisationsteam: Theresa Eiweck & Verena Sauer
Überblick und Verlauf
Das Humboldt-Kolleg „MAKING MINORITIES VISIBLE: LANGUAGE AS A MEDIUM OF INCLUSION AND EXCLUSION“ fand zweitägig vom 13.–14.07.2026 statt und umfasste zwei Keynotes, elf thematische Vorträge, ein Posterformat sowie Netzwerk- und Abschlussformate.

Der erste Kolleg-Tag hatte das übergeordnete Rahmenthema „Languages in Motion: Linguistic Diversity and Language Policy“: Die Keynote „Zur Rekonstruktion des Texas- Deutschen im 19. Jahrhundert: Was wir wissen und was wir nicht wissen (können)“ (Hans C. Boas) bot eine Einführung und bildete die Basis für die folgenden thematischen Vorträge zur Sichtbarkeit von Minderheiten(sprachen). Als Abschluss fand eine Postersession mit Gallery Walk statt, bei der insg. 8 Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Master- und Dissertationsprojekte vorstellten. Anschließend wurden die Förderangebote der Alexander von Humboldt-Stiftung präsentiert und besprochen.
Der zweite Tag bot thematische Sessions zum übergeordneten Thema „Voices of Empowerment: Queer, Feminist, and Multilingual Perspectives“ und wurde mit einem Vortrag zu „Corpus-based approaches to gender and queer linguistics“ (Samira Ochs) erölnet. Die Vorträge zu Themen wie Genderlinguistik und Gender Studies mündeten in einer Keynote zu Mehrsprachigkeit im Bildungssystem (Hannes Schweiger). Im Anschluss fand die Podiumsdiskussion „Between Words and Worlds: Language, Power, and Belonging“ statt, bei der die inhaltlichen Vernetzungen zwischen den Beiträgen herausgearbeitet und die übergeordnete Kollegthematik „Making Minorities Visible: Language as a Medium of Inclusion and Exclusion“ diskutiert wurden. Den Abschluss bildete die Verleihung des Posterpreises sowie das Conference Dinner.

