„Studentische Glanzlichter“ – Marit-Inga Suel

In der Reihe "Studentische Glanzlichter" stelle ich Arbeiten meiner Studierenden vor, die zu schade sind, um nur von mir gelesen zu werden. Dieser Beitrag von Marit-Inga Suel entstand im Rahmen des Seminars "Historische Semantik" im Sommersemester 2018. Viel Spaß beim Lesen! Brace yourself, metaphor is coming – und sie ist überall Von Marit-Inga Suel Der …

Ich bin ein „DiMiDo“ – Das „Di“

Ich bin ein "DiMiDo"! Außerhalb des universitären Kontexts ist diese Bezeichnung wahrscheinlich nicht ganz so geläufig, deshalb erstmal eine kurze Begriffsklärung... Ein "DiMiDo" ist ein Mensch (m/w/d), der meist an einer Forschungseinrichtung (Universität, Hochschule usw.) arbeitet und zwar von Dienstag bis Donnerstag. Das bedeutet, dass "DiMiDos" immer auch Pendler sind und in einer anderen Stadt …

Konferenztagebuch „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“ in Ascona III

Dienstag, 21.05.2018 Heute gab es einen richtig interessanten Vortrag von Péter Maitz zu "Unserdeutsch", einer deutsch-basierten Kreolsprache, die auf den melanesischen Inseln mitten im Pazifik gesprochen wird. Diese Varietät entstand während der deutschen Kolonialzeit von 1884-1914 in Papua-Neuguinea. "Unserdeutsch" wird auch heute noch von einer kleinen Gruppe gesprochen und verbindet deutschen Wortschatz mit der Grammatik der Landessprache …

Konferenztagebuch „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“ in Ascona II

Montag, 21.05.2018 Es ist das erste Mal, dass ich mein Dissertationsprojekt nicht auf Deutsch präsentiere. Mein Poster trägt den Titel „The inner-German border and its effects on former dialect border-areas in Bavaria and Thuringia“. Da auf dieser Konferenz Wissenschaftler vieler unterschiedlicher Nationalitäten vertreten sind, ist die Konferenzsprache Englisch. Auch in den Pausen sprechen wir untereinander …

Konferenztagebuch „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“ in Ascona I

Sonntag, 20.5.2018 Ich wurde in diesem Jahr in die Schweiz eingeladen, auf den Monte Verità, zur Konferenz „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“. Die Veranstaltung unter der Leitung von Mateusz Maselko und Alexandra N. Lenz findet nun schon zum zweiten Mal im schönen Ascona statt. Erstaunlicherweise hat fahrtechnisch alles reibungslos geklappt. Erst zu Fuß (Bus gab’s …

Einblicke in die Lehre Nr. 3: Geile Pflanzen

„Endlich gibt´s wieder geilen Spargel!“ Diesen Satz höre ich in letzter Zeit sehr häufig. Dicht gefolgt von: „Geil: Rhabarber!“ Daraus können wir ableiten, dass erstens die Spargel- und Rhabarberzeit begonnen hat und zweitens, dass es geil zu sein scheint, „geil“ zu sagen. Oder geht es hier um etwas ganz anderes? Sprachwissenschaftlich betrachtet handelt es sich …

Einblicke in die Lehre Nr. 2: …und dem Unterschied zwischen Obst und Gemüse

Wenn man sich so intensiv mit Obst beschäftigt, stößt man unweigerlich auf die Frage: Was ist Obst eigentlich? Und was unterscheidet Obst von Gemüse? Auf den ersten Blick erscheinen diese Fragen ein bisschen banal: Obst ist süß und Gemüse nicht. ABER: Welche Geschmacksrichtung hat Gemüse eigentlich? Könnte es als herzhaft bezeichnet werden? Doch das ist …

Einblicke in die Lehre: Von Orangen und Apfelsinen…

Könnt ihr einen Unterschied zwischen „Orange“ und „Apfelsine“ benennen? Wenn ja, ist aus der letzten Seminarsitzung etwas hängen geblieben (Sehr schön!) oder ihr seid einfach sehr clever. Für alle die, die es nicht wissen oder nochmal lesen wollen, hier des Rätsels Antwort: Zwischen den beiden Begriffen „Orange“ und „Apfelsine“ besteht anscheinend keinerlei Unterschied, anders formuliert: …

Ein ganz besonderer Hut

Ich gehöre jetzt seit drei Semestern zum Team der Germanistischen Sprachwissenschaft an der CAU Kiel und neulich haben sie mir einen ganz besonderen Hut geschenkt, meinen "Ass fei dei Dallala laa"-Hut. Und darüber habe ich mich sehr gefreut, doch immer der Reihe nach... Am 8. Februar 2018 fand die Zeugnisübergabe im Auditorium Maximum der CAU …

Und dann war ich plötzlich fertig…

"Und, wann bist du denn fertig mit deiner Diss?" Ich: "Hm, tja, irgendwie jetzt!" Diese Aussage meinerseits wird unterstützt durch meinen Gesichtsausdruck, der zunächst als ratlos und dann, bei Realisierung der eigenen Worte, als breites, manisch anmutendes Grinsen beschrieben werden kann. Ähnlich der Reaktion von Kleinkindern, wenn sie sich zum ersten Mal im Spiegel erkennen...Und dann …