„Metagemeinschaft“

Ich habe mich ziemlich lange nicht mehr gemeldet. In letzter Zeit ist so viel passiert, dass ich keine Lust hatte, hier etwas zu schreiben… Das hat sich jetzt geändert!

Letzte Woche habe ich von einer Doktorandin erfahren, dass ihr meine Blogbeiträge bei ihrer Entscheidung für eine wissenschaftliche Karriere sehr geholfen haben. Darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut, denn genau das wollte ich mit meinen Beiträgen erreichen. Danke, dass ihr die Beiträge lest und etwas für euch daraus mitnehmen könnt.

Ab jetzt werde ich mich wieder häufiger melden, auch weil viele von uns gerade jetzt dringend Gemeinschaft brauchen (z.B. die durch die Pandemie von jeglichen sozialen Kontakten abgeschnittenen WissenschaftlerInnen in ihren Arbeitszimmern) oder einfach mal kurz im Chaos durchatmen müssen (z.B. die betreuenden/bespaßenden/wissenschaftbetreibenden/haushaltmanagenden/etc. Eltern). Mein Vorschlag ist also, dass wir eine „Metagemeinschaft“ gründen und so die Zeit gemeinsam überbrücken. Der Begriff stammt übrigens aus der Planktologie und bezeichnet eine Gemeinschaft aus Zellen, die sich aufgrund veränderter Lebensumstände in neuen Räumen ansiedeln und eine neue Gemeinschaft bilden. So ist zumindest mein Laienverständnis von „Metagemeinschaft“. Irgendwie passt es aber ganz gut auf die aktuelle Situation…

Heute möchte ich deshalb nicht über das Unileben und die Wissenschaft erzählen, sondern euch an meinem Alltag im „Homeoffice“ ein Stück teilhaben lassen. Ich beginne mit einer kleinen Routine, die mir sehr hilft, wenn mir die „Homeoffice-Decke“ auf den Kopf zu fallen droht:

Ihr benötigt drei einfache Dinge dafür: einen frischen Kaffee oder Tee, ein Lied, das euch an den letzten schönen Sommer erinnert und einen Balkon, eine Terrasse oder einfach nur ein offenes Fenster mit Blick in den Himmel.

Schritt 1: Nehmt euch eure Lieblingstasse aus dem Schrank und kocht euch ein frisches Heißgetränk eurer Wahl. Ich nehme immer einen extragroßen Becher, dann kann ich meine „Auszeit“ etwas verlängern.

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Schritt 2: Sucht euch aus eurer Playlist einen Song aus, den ihr mit guten Erinnerungen, z.B. dem letzten Sommer oder tollen Menschen verbindet. Gestern habe ich von Mando Diao „Down in the past“ angehört und war in meinen Gedanken sofort wieder in dem Sommer nach dem Abi angekommen, als irgendwie alles neu war und die Zukunft gerade begann. (Habe ich jetzt den Punkt erreicht, an dem ich theatralisch werde?) Ebenfalls sehr gut funktioniert auch „You’re not alone“ von Mads Langer, das höre ich auch jetzt gerade.

Schritt Nr. 3: Setzt euch raus auf euren Balkon oder eure Terrasse, schaut in den Himmel und drückt play …

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Viel Spaß und bleibt gesund!

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