Ein ereignisreiches Jahr 2018 geht zu Ende – Mai bis September

Mai 2018

Anfang Mai habe ich eine Mail von De Gruyter in meinem Postfach. Und auf einmal ist es wieder wie mit 12, als ich mich nicht traute, die Klassenarbeit umzudrehen und meine Note anzusehen. Da ich aber jetzt schon 29 bin, öffne ich die Nachricht…
„Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass …“ Mein Manuskript ist angenommen! Ich taumle kurz, fange mich aber schnell wieder. Contenance! Besser hätte es nicht laufen können. Jetzt geht es ans Layout, davor habe ich großen Respekt.

Und dann folgt noch ein weiteres Highlight. Ich bin nach Ascona zur Konferenz „VARIATIONist Linguistics meets CONTACT Linguistics“ eingeladen worden. Die drei Tage vergehen wie im Flug und ich lerne viel dazu. Es ist sehr spannend, sich mit den anderen Wissenschaftlern zu unterhalten. Wir sind aus der ganzen Welt hier zusammengekommen, aus Kalifornien, Pakistan, Italien und natürlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese wunderbare Konferenz werde ich so schnell nicht vergessen.

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Juli 2018

Es ist da erste Mal, dass ich eine „Summer School“ besuche. Das muss man sich in etwa wie ein Ferienlager für Wissenschaftler vorstellen. Wir treffen uns eine Woche lang jeden Morgen um 9:00 Uhr und lernen den ganzen Tag gemeinsam. U.a. was es braucht, um ein erfolgreicher PostDoc zu werden. Dazwischen gibt es jede Menge Kaffee, durchschnittliches Mensaessen und abends Pizza auf dem Campus. Es ist spannend zu sehen, wie die anderen versuchen, ihr Leben und ihre Wissenschaft unter einen Hut zu kriegen. Darüber werde ich euch aber bald noch ausführlicher berichten.

August 2018

Seit ich im Herbst 2013 mit meiner Doktorarbeit begonnen habe, malte ich mir immer wieder aus, wie großartig es sein würde, wenn ich nach meinem Abschluss ein großes Fest für meine Familie, Freunde und alle Weggefährten veranstalten würde. Fünf Jahre später ist es dann soweit und alle sind gekommen. Ich freue mich sehr, nun endlich meine Forschungsergebnisse auch ihnen präsentieren zu können. Und vor allem freue ich mich  darauf, mit ihnen anzustoßen, zu feiern und mich einfach nur zu freuen, dass es geschafft ist.

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September 2018

Der September ist ein typischer Tagungsmonat. Insgesamt habe ich drei Vorträge gehalten und ca. 14 Stunden in Zügen verbracht (inkl. Zugausfällen und immensen Verspätungen). Zuerst waren wir in Marburg zum 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen zum Thema „Regiolekt – Der neue Dialekt?“. Der Kongress war wieder einmal sehr gelungen. Es ist immer ein bisschen wie Klassentreffen, bei dem alle zusammenkommen und erzählen.

Die GGSG-Jahrestagung 2018 zur Thematik „Historische Korpuslinguistik“ habe ich zum ersten Mal besucht. Es war gewissermaßen mein erster Ausflug in den Bereich Sprachgeschichte und ich habe mich doch recht wohlgefühlt.

-Fortsetzung folgt-

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