Konferenztagebuch „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“ in Ascona I

Sonntag, 20.5.2018

Ich wurde in diesem Jahr in die Schweiz eingeladen, auf den Monte Verità, zur Konferenz „Varitionist Linguistics meets Contact Linguistics“. Die Veranstaltung unter der Leitung von Mateusz Maselko und Alexandra N. Lenz findet nun schon zum zweiten Mal im schönen Ascona statt.

Erstaunlicherweise hat fahrtechnisch alles reibungslos geklappt. Erst zu Fuß (Bus gab’s nicht und Taxi wäre Geldverschwendung für die kurze Strecke.) von meiner Wohnung zum Interimsbahnhof in Kiel. Von da mit dem Flixbus zum Hamburger Flughafen. Dort ging‘s mit SwissAir erst nach Zürich und dann weiter nach Lugano. Und anschließend weiter mit dem Shuttle-Bus nach Lugano-Bahnhof. Hier stieg ich in die S10 nach Giubiasco und dann in die S20 nach Locarno. Am Bahnhof holte uns (inzwischen waren drei „Kollegen“ hinzugekommen) ein Shuttle ab und brachte uns zu unserem Hotel auf den Monte Verità. Nach über 11 Stunden Anreise zu Fuß, mit Bus, Bahn und Flugzeug war ich dann endlich in ASCONA…

Auf dem Monte Vertitá, wo wir im Bauhaus-Hotel untergebracht sind, wohnten in früheren Jahren viele Künstler. Sie lebten (und liebten sich) in Kommunen, entsprechend dem gängigen Klischee taten sie dies vornehmlich nackt. An diese wilden Zeiten erinnern noch zahlreiche Fotografien, die im Hotel an den Wänden hängen. Dieser Berg hat tatsächlich etwas sehr Entspannendes, ja fast Meditatives an sich. Ich fühle mich dementsprechend gleich sehr wohl.

Zum ersten Mal, seit einem kurzen WG-Intermezzo in meiner Studienzeit, teile ich mir nun wieder ein Bad und schlafe in einem 90 cm breiten Bett im Bauhausstil. Als ich den vermeintlichen Kleiderschrank öffne, erkenne ich, dass es sich eigentlich um einen „Waschschrank“ handelt. 😀

Von meinem Balkon kann ich direkt ins Paradies schauen. Der Lago Maggiore liegt ruhig und glitzernd-blau im Schoß der Berge, im Hotelgarten wehen die Blätter der Bäume und Palmen sanft im Wind und die Luft hat diesen unvergleichlich süßen Geruch, der nur im Frühling existiert.

Drei Tage auf dem Monte Verita liegen vor mir und ich freue mich, euch davon zu berichten.

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